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Aktuelle Förderprojekte

Die folgenden Projekte werden aktuell oder wurden in den vergangenen beiden Kalenderjahren von uns gefördert. Für Informationen über ältere Projektförderungen bemühen Sie bitte unser Archiv.

Sonderausstellung des Museums für Sepulkralkultur…

LAMENTO – Trauer und Tränen

Die Menschheitsgeschichte ist geprägt von Transformationsprozessen und traumatischen Verlusterlebnissen. Naturkatastrophen, Kriege, Unfälle, Flucht, Krankheit, Seuchen und das Alter konfrontieren den Menschen mit seiner Endlichkeit, mit dem Tod. Ständige Entbehrungen fordern die Menschheit heraus, Veränderungen und Verluste zu bewältigen und zu akzeptieren, indem sie seit Generationen…

Kunstprojekt des Düsseldorfer Vereins 701 e. V.

THRESHOLDS – Performative Interventionen auf dem G…

Friedhöfe sind historische Zeugnisse stadtplanerischer Entwicklungen und bei aller kunsthistorisch relevanten Formensprache zugleich mit einer Aura des Tabus behaftet. Denn immer noch sind der Tod und mehr noch das Sterben weitestgehend gesellschaftlich ausgeklammert. Erst langsam beginnt ein Umdenken. Durch den Einfluss zahlreicher Kulturen und wachsenden technischen Fortschritt entwickeln sich…

Schulprojekt im Ruhrgebiet

Danke, wir sterben nicht!

Unter diesem Projektmotto haben sich im Herbst 2019 rund 500 Jugendliche an 13 Schulen im Ruhrgebiet unter Leitung des „Teams Zirkel“ aus Münster über zwei Monate hinweg mit Fragen rund um Sterben, Tod und Trauer auseinandergesetzt. Dabei kamen die Schülerinnen und Schüler mit Bestattern, Ärzten oder Pflegekräften ins Gespräch und erhielten Einblicke in deren Berufsalltag. Im Unterricht und auf…

Forschungsprojekt an der Universität Rostock

Friedhof und Leben

Wie sehen sie aus, die Friedhöfe der Zukunft? Etwa 80 Prozent der Ruhestätten in Mecklenburg-Vorpommern (MV) sind in kirchlicher Trägerschaft. Doch die Friedhöfe in ihrer alten Form haben wohl ausgedient. Urnen- und Seebestattungen, anonyme Beerdigungen und die letzte Ruhestätte im Bestattungswald verändern das Gesicht der stillen Orte gravierend und in hohem Tempo.

Forschungsprojekt der Forschungsstelle für…

5 Kontinente – 5 Trauerkulturen

Auf einer kleinen Tagung in Düsseldorf wurde 2018 das neue Kooperationsprojekt zwischen der Forschungsstelle für Sepulkralmusik und der Stiftung Deutsche Bestattungskultur vorgestellt. Unter dem Titel 'Gekommen um zu bleiben. Migration und Trauermusik im Zusammenklang', wurden drei Beispiele und Ansätze zur Erforschung von Trauermusikkulturen außereuropäischer Kulturen vor dem Hintergrund…

Filmprojekt an der Fachhochschule Dortmund

Styx & Co.

Für Jan und Arne geht es um Leben und Tod – beruflich wie privat. Eigentlich ganz normal im Alltag zweier Bestatter. Doch was tun, wenn die Kundschaft woanders unter die Erde kommt, während Zuhause das Leben ständig neue Überraschungen bereit hält?

Sonderausstellung der Hamburger Kunsthalle

Trauern. Von Verlust und Veränderung

Die Erfahrungen von Verlust, Trauer und Wandel bergen ein verstörendes Potenzial, das schwer zu benennen ist und sich einer Darstellbarkeit regelrecht zu entziehen scheint. Die Ausstellung versammelte künstlerische Positionen der internationalen Gegenwartskunst, die um diese Phänomene kreisen. Ob es sich um den Verlust eines geliebten Menschen durch Trennung oder Tod handelt, den Abschied von…

Fachtagung an der Universität Rostock

Reliquien. Dinge, die bleiben (funerale8)

Bei einer Bestattung ist es nicht nur die Erinnerung, die bleibt. Oft sind es Dinge der materialen Kultur, die sorgsam aufbewahrt werden: Fotos, Erinnerungsgegenstände, Kleidungsstücke, Briefe. Vielfach wird auch ein Teil der Kremierungsasche diskret zuhause in Erinnerungs- oder Miniurnen aufbewahrt. Diese können wahlweise auch mit Halsketten, Haarsträhnen oder Erde vom Grab befüllt werden. Auch…

Arbeitstagung und Ausstellung

The Cruel Sea. Der Tod und das Meer

Das Leben stammt aus dem Meer. Gleichzeitig aber war die See immer auch ein gefährlicher Ort, dem viele Leben zum Opfer fielen. Stürme und Schiffbruch sind untrennbar mit der Schifffahrt verbunden und kosteten unzählige Menschen das Leben. Seekriege wurden mit äußerster Brutalität geführt. Die Arbeit an Bord der Schiffe zählte jeher zu den gefährlichsten Berufen. Unfälle, Meutereien und Überfälle…

Sonderausstellung des Museums für Sepulkralkultur…

MEMENTO – Im Kraftfeld der Erinnerungen

Das Museum für Sepulkralkultur widmet sich in dieser Ausstellung mit einer Auswahl von internationalen zeitgenössischen Kunstwerken und kulturhistorischen Zeugnissen individuellen Formen des Erinnerns und Gedenkens. Der Titel verweist zugleich auf die anziehende und abstoßende Wirkung von Erinnerungen an Menschen und Erlebnisse, die im Strom der Zeit verloren gingen.

Studienangebot an der Universität Bonn

Trauerbegleitung am Arbeitsplatz

Seit dem Wintersemester 2019 haben Studierende an der Universität Bonn bundesweit erstmalig die Möglichkeit, im Rahmen des Masterstudiums eine zertifizierte Zusatzqualifikation zu erwerben. Das Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie unter Leitung von Prof. Clemens Albrecht und das Bonner evangelische Institut für berufsorientierte Religionspädagogik unter Leitung von Prof. Dr. Michael…

Publikationsprojekt

Der Tod und das Ding

Textile Dinge sind vielseitige und allgegenwärtige Begleiter des Alltags. Sie prägen Erfahrungswelten und Körper; sie kommunizieren gesellschaftliche und individuelle Belange. Wie aber betreffen Tod und Vergänglichkeit diese dynamische Beziehung zwischen Mensch und – textiler – Materialität? Welche Potentiale bergen Kleidung, Textilien und Mode in diesem Kontext?

Forschungsprojekt an der Universität Salzburg

Trauer und Entscheidung

Der Einfluss gesellschaftlicher Veränderungsprozesse auf Überzeugungen und Einstellungen gegenüber verschiedenen Formen der Trauerverarbeitung im Gesamtkontext der Migrationsgesellschaft wurde bisher kaum untersucht. Zunehmend werden im medialen Diskurs die Problematiken verschiedener religiöser Ausrichtungen und Alternativen zur traditionellen Bestattungskultur aufgezeigt. Besonders für Menschen…

Publikationsprojekt

Konjunkturen des Todes

In Zusammenarbeit der Stiftung Deutsche Bestattungskultur und der Grafiksammlung Mensch und Tod entsteht ein Buch, das als Schnittstelle zwischen Bildband und populärwissenschaftlichem Lesebuch den immer währenden Wandel des gesellschaftlichen Umgangs mit dem Tod aufgreift.

Es existieren weder ein Nachlass noch Aufzeichnungen über das Werk von Arthur Bock. Ziel des Projektes ist das Zusammenstellen möglichst vieler seiner Werke in Katalogform und eine Würdigung seines Schaffens. Waren bisher insgesamt etwa 80 Werke bekannt, können aktuell etwa 265 Werke nachgewiesen werden. Das Ergebnis wird vom Denkmalschutzamt Hamburg publiziert.