Der in Leipzig geborene Bildhauer wurde an der Königlichen Kunstakademie und Kunstgewerbeschule in Leipzig, an der Königlich Sächsischen Kunstgewerbeschule in Dresden und  an der Königlichen Akademie der Künste zu Berlin ausgebildet. 1903 erfolgte ein Umzug nach Hamburg, wo er bis 1943 wirkte. Bis zu seinem Tode lebte Bock dann in Ettlingen bei Karlsruhe.

Schwerpunkt seiner Arbeiten war die Herstellung repräsentativer Grabmale (Stein, Bronze, Galvano). Allein in Hamburg finden sich über 80 Grabmale von ihm, vor allem auf dem Ohlsdorfer Friedhof. Weitere Grabmale finden sich in ganz Deutschland und im benachbarten Ausland, auch Kriegerdenkmale.

In den frühen Jahren lieferte er auch Skulpturenschmuck für Bauwerke, so beispielsweise für die St. Pauli-Landungsbrücken, das Oberlandesgericht oder für Kontorhäuser in Hamburg. Außerdem schuf er zahlreiche Brunnen und Denkmale.

Daneben handelte Bock mit Kleinbronzen, die heute noch auf Auktionen und im Kunsthandel angeboten werden, schuf aber auch im Auftrag zahlreiche Marmor- und Bronzebüsten.

Es existieren weder ein Nachlass noch Aufzeichnungen über sein Werk. Ziel des Projektes ist das Zusammenstellen möglichst vieler seiner Werke in Katalogform und eine Würdigung seines Schaffens. Waren bisher insgesamt etwa 80 Werke bekannt, können aktuell etwa 265 Werke nachgewiesen werden. Das Ergebnis wird vom Denkmalschutzamt Hamburg publiziert.

https://www.hklschulze.de/arthur-bock/