Seit jeher drückt sich der Mensch durch den Tanz aus. Meist steht er als Ausdruck von Leben und Lebensfreude, aber es gibt auch eine dunkle Seite des Tanzes: lasziv-erotisch wie etwa der Tango oder der Striptease, spirituell wie der Tanz der Derwische oder der Tanz der Hexen in der Walpurgisnacht. Das diametrale Gegenstück schließlich ist der Tanz der Skelette, der Totentanz, wie er sich so mannigfaltig in der Grafiksammlung Mensch und Tod der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf findet. Die einzigartige Sammlung ist Ideengeber, Grundlage und auch Endpunkt dieses Buches.

In lockerer Chronologie und thematisch interdisziplinär sollen die Leserinnen und Leser in einer Komposition von bildlichen und textlichen Darstellungen auf die dunkle Seite des Tanzes geführt werden. Zahlreiche bildende Künstler aus allen Teilen der Welt stellten Arbeiten zur Verfügung und begleiten dieses Buch, denn schließlich tanzen auch sie im Dunkeln, im Ungewissen … in the Dark.

Der Band knüpft an den ebenfalls von der Stiftung geförderten Band Dancing with Mr. D – Tod in Popmusik und Kunst an und erscheint demnächst im Wienand Verlag.

https://www.wienand-verlag.de/Programm/Neue-Buecher/Dancing-in-the-Dark-Die-dunkle-Seite-des-Tanzens.html

 

Kontakt:

Prof. Dr. Jörg Vögele, Luisa Rittershaus M.A.

Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin

Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

joerg.voegele@uni-duesseldorf.de