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Ein clowneskes Theaterstück über Leben, Tod und alles, was dazwischen liegt

Was passiert, wenn der Tod nicht als Schreckensfigur auftritt, sondern als stiller Begleiter? Wenn er nicht verdrängt wird, sondern eingeladen ist - mitten in ein Leben, in die Freundschaft, in das Feiern, in das Scheitern? 

Mit “Ein Fest, zum Sterben schön” widmet sich die Companie Vitatri auf poetische, humorvolle und zugleich berührende Weise einem Thema, das alle Menschen betrifft und doch häufig sprachlos macht: der Endlichkeit des Lebens. Das clowneske Theaterstück für kleine und große Menschen erzählt vom Leben, vom Abschiednehmen und von der scheinbar unmöglichen Freundschaft zwischen Leben und Tod. 

Im Mittelpunkt stehen Barbara und Gudrun, zwei ungleiche Freundinnen, die miteinander feiern, streiten, scheitern und lachen. Mitten in ihr Fest tritt plötzlich ein unbekannter Gast: der Tod. Zunächst irritierend, dann überraschend nahbar, wird er Teil des Spiels, und damit Teil einer Erzählung, die erfahrbar macht, dass Tod und Leben untrennbar zusammengehören. 

Die besondere Kraft des Projekts liegt in seiner künstlerischen Form. Clownspiel erlaubt eine Begegnung mit dem Tod, die weder ausweicht noch beschwert. Humor und Verletzlichkeit liegen nah beieinander. Gerade dadurch entsteht ein niedrigschwelliger Zugang zu Fragen, die oft schwer auszusprechen sind: Wie reden wir über das Sterben? Wie halten wir Abschied aus? Wie kann Trauer Raum bekommen, ohne das Leben zu verdrängen? 

Die Stiftung Deutsche Bestattungskultur fördert das Projekt, weil es Bestattungskultur als lebendige Kultur begreift: als gesellschaftliche Auseinandersetzung mit dem Tod. Das Theaterstück eröffnet Räume für Gespräch, Nachdenken und gemeinsames Erleben. 

Besonders interessant ist das Projekt auch für Bestattungsunternehmen, die ihren Räumen eine kulturelle Dimension geben möchten. Eine Aufführung kann Anlass sein, Menschen jenseits eines Trauerfalls einzuladen, über Tod, Abschied und Vorsorge ins Gespräch zu kommen. 

Companie Vitatri sind Rike Eckhoff, Tina Speidel und Jenny Müske. Mit “Ein Fest, zum Sterben schön” schaffen sie ein Theaterprojekt, das dem Tod nicht die Schwere nimmt, aber ihm eine andere Tür öffnet: durch Humor, Poesie und die gemeinsame Erfahrung, dass auch über das Sterben gesprochen und gelacht werden darf. 

Hier gibt es weitere Informationen zum Stück.

Bilder Galerie © Rike Braun